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Pressemitteilungen

Die Lärmproblematik in der Innenstadt

2013-11-21 09:32

Stadtverwaltung setzt auf Verlagerung der Probleme statt auf echte Lösungsansätze 

 

Die Lärmproblematik in der Freiburger Innenstadt spitzt sich zu. Natürlich gehört in eine lebendige Stadt wie Freiburg auch eine angemessene Feier- und Festkultur. Genauso selbstverständlich ist es aber auch die Pflicht der Stadtverwaltung dafür zu sorgen, den Bürgern ihr Recht auf Ruhe und Schlaf zu ermöglichen.
Eine Situation, bei der es nur Verlierer gibt? „Nein, nicht unbedingt“, so Stadtrat Sascha Fiek: „Wir müssen die Interessen aller berücksichtigen, die mit der Lärmproblematik konfrontiert sind, damit wir ein homogenes Miteinander schaffen können“.

Die Linie der Stadtverwaltung, eine Sperrzeitverlängerung einzuführen und Busse ab dem Zentralen Omnibusbahnhof einzusetzen, sieht die FDP kritisch. Hier werden Probleme verlagert, nicht gelöst. Wird die Sperrzeit verlängert, stehen die Menschen früher auf der Straße und das Problem auf dem Augustinerplatz wird womöglich noch größer. Das schafft eher Unruhe und verschärft noch die Problematik. Ebenso ist die Lösung, Busse ab dem ZOB einzusetzen, nicht hinreichend durchdacht. Denn schließlich müssen die Partygäste durch das Sedanquartier, was dann wiederum zu Lärmbelästigung dieser Anwohner führen wird.

Die FDP-Fraktion will andere Schwerpunkte setzen. So sollen die Gastronomen mehr Einfluss auf ihre Gäste ausüben, um diese für die Problematik zu sensibilisieren. Ebenso sollte es den Versuch geben, Sperrzeiten an lokalen Lärmbrennpunkten ganz aufzuheben. Ferner wäre eine kürze Taktung der Nachtbusse sinnvoll, genauso wie die Verlängerung der Fahrzeiten der VAG, sowie der Einsatz der Busse ab Stadttheater/Platz der Alten Synagoge. Ein kommunaler Ordnungsdienst, mit speziell auf die Freiburger Bedürfnisse und Verhältnisse ausgebildetem Personal, das die Prävention und nicht nur die Repression im Blick hat, könnte in einem geeigneten Rahmen ebenfalls eine Möglichkeit sein, der Problematik Herr zu werden.

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